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Herzlich Willkommen auf der Vereinsseite des SV Wilsenroth
Hier die aktuellen Vereinsnews:
![]() Der Sportverein Wilsenroth hat endlich einen neuen Fußballplatz. Auf der «roten Erde» sollen der direkte B-Liga-Wiederaufstieg erkämpft und die Nachwuchsarbeit gefördert werden. Dornburg-Wilsenroth. Der neue Fußballplatz des Sportvereins Wilsenroth wurde am Samstag eingeweiht. Der Verein hatte sich, wie Bauleiter Josef Frensch berichtete, nach anfänglichen Diskussionen über die Umwandlung in einen Kunstrasenplatz dafür entschieden, eine Lösung zu wählen, die für den Verein stemmbar ist. «Wir sind schuldenfrei geblieben», verkündete Frensch stolz. Mitglieder packten an Das konnte gelingen, weil es zur Bausumme von 250 000 Euro stolze 192 670 Euro an öffentlichen Zuschüssen gab. Die Gemeinde Dornburg leistete mit 120 000 Euro den größten Anteil, und auch das Land Hessen war mit 50 000 Euro Förderung aus dem Programm «Sportland Hessen» dabei. 15 000 Euro steuerte der Landkreis Limburg-Weilburg bei, 7670 Euro der Landessportbund. Es gebe viele Menschen, die über Behörden schimpften, sagte Frensch. Bei den Verhandlungen mit Land, Kreis und Gemeinde habe der SV Wilsenroth aber nur gute Erfahrungen gemacht. Gedankt wurde vor allem dem SV-Mitglied Günter Habel, der als Vorstandsmitglied des Sportkreises wichtige Kontakte herstellte. Der Verein konnte das Projekt aber nur verwirklichen, weil die Mitglieder bereit waren, 3000 Arbeitsstunden in Eigenleistung zu erbringen. Als besonders eifrige Mitstreiter zeichnete Frensch Rainer Jung, Horst Plotz und Klaus Hörter mit Geschenken aus. Insgesamt hätten 80 Helfer neben der beauftragten Baufirma aus dem Saarland dazu beigetragen, die Planungen von Architekt Hans-Peter Weckbecker umzusetzen. Pünktlich zur Feier des 90. Vereinsgeburtstages könne man wieder auf einem neuen Platz Fußball spielen. Für die «rote Erde» habe man sich letztlich entschieden, weil es bei der Alternative Kunstrasen viele offene Fragen gegeben habe. Beispielsweise wären dann laut Frensch 100 000 Euro mehr an Baukosten aufzubringen gewesen. Die nun gewählte Lösung sei von allen Mitgliedern akzeptiert und zügig umgesetzt worden. Das Spielfeld sei aus Kostengründen aber auf 96 mal 64 Meter verkleinert worden. «Der neue Platz passt toll in die Landschaft», sagte Frensch. Mit Hilfe des neuen Platzes will der Vorstand sich jetzt darum kümmern, die Zahl der Aktiven von 120 wieder zu steigern, um auch mit den Herren die Rückkehr in die B-Liga zu schaffen.
Lob für Bescheidenheit
Dornburgs Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) erinnerte daran, dass der alte Hartplatz die Bezeichnung «Sportplatz» nicht mehr verdient habe. Die Drainage sei nicht mehr in Ordnung gewesen, so dass oft das Wasser auf dem Platz gestanden habe. Außerdem sei er für die Spieler gefährlich gewesen, weil an einigen Stellen Steine aus dem Belag ragten. Folglich habe der Verein den berechtigten Wunsch nach einem neuen Platz geäußert. Die Mitglieder seien aber so vernünftig gewesen, dass sie nicht, wie viele Sportvereine in anderen Orten, auf einem Kunstrasen bestanden hätten. Last changed: 13.06.2010 at 10:38 Back |
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